Mittwoch, 24. Mai 2017

Goldrausch travels: Zentralvietnam

Hallo Freunde des ethusiatischen Reiseberichts, 
heute möchten wir euch von einigen Städten in Zentralvietnam erzählen, die wir besucht haben. 
Hue
Unser Bericht endete in Ninh Binh, dass wir am Abend des dritten Tages verließen, um den ersten Nachtbus (ziemlich bequem, auch wenn L’s Körpergröße schon wieder das Maximum war, das man in diesem Gefährt verstauen konnte) Richtung Hue zu nehmen. Hue, das wir gerne Hüüü nennen, ist eine historische Kaiserstadt mit viel Geschichte, einer süßen Innenstadt und einem Hostel voller netter Leute aufwartet. Wir kamen um 6 Uhr morgens – verschallert und ein wenig grumpy – an, nach der ersten Pho sah die hueische Welt jedoch gleich ganz anders aus. Unsere Tage in Hue waren von der Freude begleitet, das erste Mal in kurze Hosen zu schlüpfen und direkte Sonne auf der Haut zu spüren, unsere Nächte wurden von einer Gruppe englischer, irischer und kanadischer Boys aufgewertet, mit denen wir uns mehr als nur einen Cocktail (mit frischer Maracuja) gönnten. Einen weiteren Abend holten wir unsere besten Dancemoves mit einer Gruppe Vietnamesen raus, die dem hiesigen Partyvolk in Nichts nachsteht. Wer in Hue ist, kommt kaum an der alten Kaiserzitadelle vorbei. Obwohl die ganze Angelegenheit ziemlich touristisch ist, würden wir trotzdem jedem Raten, die Dongs in die Hand zu nehmen und die Zitadelle zu erkunden. Hier wurde im Krieg viel zerstört und bis heute nicht aufgebaut, während die Natur sich nicht beirren ließ, sich das Gelände zurück zu erobern. So gibt es freilaufende Hühner (mit wahnsinnig süßen Küken), bewachsene Ruinen und abgelegene Pfade, auf denen man gerne auch mal allein wandelt. Absolut umgehauen hat uns der akribisch angelegte Garten mit Bonsai-Bäumchen, entspannten Gärtnern, die mit seeligem Lächeln an eben diesen Bäumchen rumschnippeln und einem kleinen Hügel, von dem aus man den gesamten Garten samt seiner Wege, Brücken und Blumen überblicken kann. Wow!
Hoi An
Wer unseren bisherigen Vietnambericht überzuckert fand, hört nun entweder auf zu lesen und fängt sich Diabetes ein: Wir sprechen nun über Hoi An. Diese „Stadt der Lichter“ bezauberte uns wohl am meisten auf der langen Reise und C musste einige Aufmunterungsparolen rausholen, als wir die Stadt verließen und L doch noch nicht bereit für dieses Good-bye (oder Auf Wiedersehen?) war. Hoi An ist wie ein Traummann, den es nur im Buche gibt: Es sieht gut aus (französischer Kolonialstil, überall bunte Laternen, eine Promenade am Wasser), lädt dich zum Essen ein (das beste Street Food, vor allem Cau Lao, aber auch andere Köstlichkeiten), weiß, wie man feiert (an dem Kater ist man dann selbst schuld), entführt einen zum Strand (der nur 15 Radminuten von der Stadt entfernt ist) und hat coole Freunde (hier haben wir unter anderem Ash und Nic kennengelernt, unsere australischen Travelbuddies). Wir waren zur Krönung auch noch zum Lichterfest da und saßen am Flussufer, während hunderte bunte Lichter über den Fluss trieben und sich fröhliche Menschenmassen durch die Straßen schoben. Das Sunflower Hostel, welches als feucht-fröhliches Hotel bekannt ist, bescherte uns außerdem, sagen wir mal „kommunikative“ Abende, an deren müden Enden wir gefühlt alle Backpacker des Hotels kannten. Wir hoffen auf ein zweites Date, Hoi An … irgendwann!
Nha Trang
Bleiben wir bei dieser mühsam aufgebauten Metapher, ist Nha Trang leider der sonnenverbrannte, muffelige russische Cousin unseres Traumprinzen. Nha Trang bietet einen imposanten Stadtstrand, der jedoch schon ab 9 Uhr morgens ziemlich überfüllt ist (wir haben ihn dank erneutem Nachtbusstruggle allerdings gut zum Schlafen nutzen können) und viele Hotels, westliche Restaurants und noch mehr russische Touristen, die sich ihr Essen aus russisch-übersetzen Speisekarten wählen können. Nach Hoi An war diese Stadt ein unsanfter touristischer Schlag ins Gesicht, der jedoch zeigte: Sometimes the people make the place. Wir hatten nämlich ein großartiges Familydinner mit unseren Aussieboys, einer Brasilianerin, einem extrem lustigen Ami und ein nettes Gespräch mit einem jungen Vietnamesen, über eine Suppe gebeugt, die uns trotzdem gute Erinnerungen in den Ordner „Nha Trang“ verbuchen lassen können. Wenn ihr uns fragt, muss man in Nha Trang trotzdem keinen Zwischenstopp machen, dafür sind andere Orte in Vietnam einfach zu schön.
Stay tuned,
C&L




















1 Kommentar:

  1. Richtig geile Fotos, die Hundebabys awww! Und Hoi An sieht traumhaft aus! :) sau cool dass ihr so viele tolle Menschen kennengelernt habt, das mag ich immer am meisten beim reisen! <3

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