Mittwoch, 7. Dezember 2016

Travelbird: Sofia, du Schöne! Pt. II

 

Hallo ihr Schleckermäulchen,
heute geht es kulinarisch weiter mit unserem Bericht über Sofia. Über die Jahre und Reisen, die wir gemeinsam gemacht haben, entwickelt sich bei uns ein immer größer werdendes Interesse an den kulinarischen Genüssen eines Landes. Essen verbindet und ermöglicht Zugang zu einem Land jenseits von Sprachbarrieren und Touri-Attraktionen. Unser Foodieplan für Sofia war schon vor Reiseantritt gut ausgepfeilt, denn wie C ganz richtig feststellte: In Sofia kann man sich das kulinarische Bloggerleben noch leisten! Wir konnten also aus dem Vollen schöpfen und haben gefuttert wie die Könige und das (meist) gesund und in schönstem Ambiente. Und yes: Ein paar Drinks waren auch dabei.
Unbeschreiblich gut - ja, uns fehlten fast die Worte - war das Essen im Made in Blue. Gefüllter Hokkaido, Kürbisnudeln mit Spinat und gebackenem Ziegenkäse, im eigenen Hause gebeizter Lachs auf verdammt gutem Brot und dazu frisch gepresster Saft - wir sahen beim Essen aus wie zwei Herzaugenemojis. Ähnlich lecker war das sonntägliche Buffet im Dream House, das vegan, vielfältig und enorm lecker war. Für uns fungierte es als Katerbuffet, nach dem die Erinnerungen an den (ziemlich miesen) Wein wie verflogen waren. Doch auch Boom Burgers überzeugte und lies und kurzzeitig wieder zu Non-Veggies werden. Nachts fanden wir uns öfter als gedacht in Ugo's Pizzeria wieder, upsi!
Für unser erstes Frühstück zog es uns ins Sun Moon. Frühstücken ist in Bulgarien allerdings, wie in vielen anderen europäischen Ländern, auch nicht so eine Völlerei wie in Deutschland. Da gibts eher mal irgendwas Gebäckartiges auf die Hand. Das Sun Moon bietet aber unglaublich leckere ausgefallene Smoothies und viele leckere herzhafte vegane und vegetarische Gerichte. YumYum, da bleibt man gerne mal im Gemütlichen sitzen!

Für abendliche Drinks, super günstiges Bier und Bootyshaking trieb es uns meist auf die "Tsar Shishman"-Straße, die mit jedem Drink mehr dazu animiert, laut Shiiiiish man! zu rufen. Zum trapen und dabben verschlug es uns dann noch in den Club Mixtape 5, der dank fehlender Lautstärkebegrenzung zu nachhaltigen Erinnerungen führte. 

Gesund, unglaublich lecker, feucht-fröhlich - wir können Sofia als food'n'sip destination aus vollstem Magen empfehlen!

Schmatzende Grüßerl,
C&L

PS: Einmal sind wir auch "typisch bulgarisch" Essen gegangen, doch während wir sonst in jedem Restauarant nahezu die einzigen Touristen waren, merkte man in dieser bulgarischen Empfehlung den Touricharakter ziemlich doll, nicht zuletzt auch an den Preisen. In einer fortschrittlich-hippen Stadt wie Sofia ist wohl vegan, chic und innovativ "bulgarischer" als bunte Tischdecken und kitschige Wandbehängungen. Das nächste Mal würden wir wohl nochmal ein richtig verstecktes Lokal suchen, bei dem man ins Blaue auf bulgarisch bestellen muss. Dazu fehlte uns diesmal leider die Zeit.








Kommentare:

  1. Meine Güte sieht das alles lecker aus.
    Kürbisnudeln will ich auf jeden Fall so schnell wie möglich probieren.

    Liebe Grüße zu euch,
    Sarah

    AntwortenLöschen