Montag, 9. November 2015

Buchrezension: Wie fucking good ist "Fucking Good"?

"Wat, Buchrezension?" möget ihr nun denken, schließlich ist das eine Premiere auf eurem Goldblog des Vertrauens. Wir konnten die Anfrage, Nina Wagners Buch "Fucking Good - Von Tinder, Online-Dates und wilden Nächten" zu rezensieren, jedoch nicht ausschlagen. Denn, wie ihr so einigen Posts der letzten knapp drei Jahre entnehmen konntet, lieben wir wilde Nächte. Und ja - confession time - auch Tinder ist für uns kein Neuland (im Gegensatz zu Angela Merkel und dem Internet). Letzten Sommer waren die Abende warm, die Weinschorle schmeckte und die kleine orange Flamme fand Einzug auf unseren Bildschirmen und ja - wir haben geswipt. 
Kommen wir aber zum Buch: Für "Einsteiger", was die ganze Welt modernen Datens, (Berliner) Nachtlebens und selbstbestimmten Frauen angeht, ist "Fucking Good" ein wunderbarer Zugang, der so manche Frage zu beantworten vermag. Ein wenig fehlt uns jedoch der Witz im modernen Sprachgebrauch Wagners. Denn seien wir mal ehrlich - Daten ist doch nie so, wie Sat.1-Sonntagsmovies es vorschlagen und hat eine Menge mit peinlich-ulkigen Momenten und Alltagskomik zu tun. Und vieles, was Nina Wagner uns vorschlägt, ist für uns (zum Glück!) bereits Lebensrealität. Ihr Aufruf zu mehr weiblicher Selbstbestimmtheit ist zwar absolut korrekt, jedoch für uns eigentlich nichts Neues. Doch Respekt an die Offenheit und Experiementierfreudigkeit der Wahlberlinerin - und ihrem Mut, das Ganze auf Papier zu bringen. Ab und an etwas harter Tobak, könnte man sagen. Spannend sind immer die konkreten Beispiele aus Wagners flirty life, etwas überflüssig hingegen so manche Erklärung, ist man mit dem Thema Onlinedating bereits vertraut. Einen Daumen gibt's abschließend noch für die Aufmachung. 

Euer Literaturclub,
C&L 



*mit freundlicher Unterstützung von Droemer Knaur

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